Service-Navigation

Suchfunktion

Maiswurzelbohrer im Landkreis Lörrach - Aktueller Stand

Datum: 27.06.2019

Eine konsequente Fruchtfolge ist nach wie vor die wirkungsvollste und effizienteste Möglichkeit, eine massenhafte Vermehrung des Maiswurzelbohrers und in deren Folge auch Schäden am Mais zu verhindern. Auf der Grundlage der Allgemeinverfügung zum Maiswurzelbohrer vom 06.12.2017 darf in folgenden Gemarkungen in drei Jahren nur zweimal Mais angebaut werden: Schliengen, Mauchen, Niedereggenen, Liel, Bad Bellingen, Hertingen, Bamlach, Rheinweiler, Tannenkirch, Holzen, Kleinkems, Blansingen, Welmlingen, Wintersweiler, Mappach, Huttingen, Istein, Egringen, Efringen-Kirchen, Fischingen, Eimeldingen und Märkt. Derzeit ist eine neue Allgemeinverfügung kurz vor dem Inkrafttreten, so dass die Fruchtfolgeregelung ohne Unterbrechung über den Fruchtfolgezeitraum 2017 bis 2019 hinaus bis zum 31.12.2022 gilt. Die Fruchtfolgezone der neuen Allgemeinverfügung umfasst neben den oben genannten Gemarkungen zusätzlich noch die Gemarkung Wollbach. In der Gemarkung Wollbach gilt die Fruchtfolge ab dem 01.01.2019. Grundsatz ist bei der alten wie auch bei der neuen Allgemeinverfügung, dass innerhalb von drei Jahren nur zweimal Mais auf derselben Fläche stehen darf.
 

Bei der Überprüfung der Anbaudaten der Landwirte in der Fruchtfolgezone durch den Fachbereich Landwirtschaft wurde festgestellt, dass 2019 in einigen Fällen dreimal Mais im Gemeinsamen Antrag angegeben wurde. Oft handelte es sich jedoch um falsch angegebene Nutzungscodes, die dann korrigiert werden konnten. Nur in ganz wenigen Fällen wurde tatsächlich dreimal Mais angebaut.

Da ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung sowohl eine Ordnungswidrigkeit als auch ein Verstoß gegen die Cross-Compliance-Regelungen bedeutet, sollte bei der Antragstellung sorgfältig darauf geachtet werden, dass in der Fruchtfolgezone nur zweimal Mais in drei Jahren angebaut wird.
 

Auch in diesem Jahr wird die Ausbreitung des Maiswurzelbohrers im Kreis Lörrach mit Hilfe von Fallen überprüft. Da die Fallenstandorte in den letzten Jahren kaum verändert wurden, liefert das Monitoring trotz der relativ geringen Fallenanzahl doch einen ungefähren Überblick über die Befallssituation im Kreis Lörrach. 

Winkler, Fachbereich Landwirtschaft & Naturschutz

Fußleiste